Frankfurt ist Deutschlands Finanzzentrum: Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der DZ Bank, der KfW sowie der deutschen Niederlassungen nahezu aller global aktiven Investmentbanken. Die Konzentration von Asset- Managern, Family Offices und privaten Vermögensverwaltern im Westend und im Bankenviertel prägt das Allokationsverhalten: analytisch, dokumentationsintensiv, mit hohem Sinn für Counterparty-Risiko.
Dubai erscheint 2026 in Frankfurter Allokations-Portfolios aus drei strukturellen Gründen: Erstens erosiert die Kombination aus Grundsteuer-Reform, EU-Taxonomie-Anforderungen und EPC-Mindeststandards die Netto-Renditen auf deutsche Bestandsimmobilien. Zweitens bietet Dubai null Kapitalertrag- steuer, null Erbschaft- und Schenkungsteuer bei gleichzeitig stabiler USD-Bindung des Dirham. Drittens lässt die Direktverbindung FRA↔DXB mehrfach täglich die operative Distanz auf unter sieben Stunden Flugzeit zusammenschrumpfen.
Das Dubai Land Department (DLD) verzeichnete 2025 über 180.900 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund AED 761 Milliarden — Rekordwerte nach DLD-Datenbasis. Die Off-Plan-Quote lag bei rund 65 % aller Transaktionen nach Volumen, was die strukturell hohe Nachfrage nach entwickler-direkten Allokationen bestätigt.
