DACH-Unternehmer mit GmbH oder AG haben eine strukturelle Gemeinsamkeit: ein erheblicher Teil ihres Nettovermögens ist im eigenen Unternehmen gebunden — illiquide, konzentriert, mit einem Klumpenrisiko, das Anlageberater regelmässig als Priorität zur Diversifikation identifizieren. Ein Exit oder Teilverkauf löst diese Konzentration auf und schafft Liquidität, die in eigenständige Asset-Klassen umgeschichtet werden muss.
Dubai erscheint in Unternehmer-Portfolios aus mehreren strukturellen Gründen: Null Kapitalertragsteuer, null Erbschaftsteuer und null Einkommensteuer in den VAE schaffen eine Steuereffizienz, die DACH-Bestandsimmobilien systemisch nicht bieten können. Die USD-Bindung des Dirham schafft eine Währungsdiversifikation weg vom Euro. Und die Direktflugnetz-Dichte aller DACH-Hubs nach Dubai — sechs bis acht Stunden — macht Eigennutzung und Bestandspflege ohne externe Verwaltungskosten möglich.
Das Dubai Land Department registrierte 2025 über 180.900 Transaktionen mit rund AED 761 Milliarden Gesamtvolumen (Quelle: DLD). Der Off-Plan-Anteil lag bei rund 65 % nach Volumen — die bevorzugte Einstiegsform für Erstinvestoren, da Zahlungspläne Kapital über die Bauphase strecken.
