Steuerberater aus dem DACH-Raum, die Dubai-Immobilien für das eigene Portfolio evaluieren, starten von einer privilegierten Ausgangslage: Sie kennen die steuerliche Mechanik — DBA-Auslauf Ende 2021, §34c EStG, §23 EStG (Spekulationsfrist zehn Jahre), §6 AStG (Wegzugssteuer-Risiko bei Holdingstrukturen) — aus der täglichen Mandantenarbeit und können die reale Netto-Rendite ohne Hochglanz-Illusion kalkulieren.
Das Ergebnis dieser nüchternen Kalkulation: Mieterträge aus Dubai sind für in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Steuerberater vollständig in Deutschland steuerpflichtig — der Anrechnungsbetrag nach §34c EStG ist praktisch null, da die VAE keine Einkommensteuer auf private Immobilienerträge erheben. Der Hauptallokationsgrund ist folgerichtig nicht die laufende Mietrendite. Es ist Realwert-Diversifikation außerhalb des deutschen Steuer- und Regulierungsraums sowie Kapitalpreisapprekziation auf Euro-Basis — ein Argument, das auch Steuerberater für sich selbst gelten lassen können.
Für diese Logik ist Emaar Properties strukturell relevant: Der Entwickler bietet den tiefsten Sekundärmarkt Dubais — Downtown Dubai, Dubai Hills Estate und Dubai Creek Harbour haben das höchste DLD-Transaktionsvolumen der Stadt. Für ein Steuerberater-Profil, das Exit-Optionalität als harte Anforderung führt und keine spekulative Prämie auf unbekannte Entwickler zahlen möchte, ist Emaar die defensivste Allokationswahl.
